Dr. Christina Benninghaus

christinabenninghaus_01Wissenschaftliche Mitarbeiterin,
Sommer 2011 bis Sommer 2017

 
Christina.Benninghaus@geschichte.uni-giessen.de

 

 

 

Christina Benninghaus ist Sozial- und Kulturhistorikerin, mit Forschungsschwerpunkten in der europäischen Geschichte des 19. und frühen 20. Jahrhundert. In ihrer Habilitationsschrift untersucht sie, wie sich Erfahrungen ungewollter Kinderlosigkeit in den Jahrzehnten zwischen 1870 und 1930, also vor der Entwicklung der Reproduktionsmedizin, veränderten. Frühere Forschungsprojekte beschäftigten sich in geschlechterhistorischer Perspektive mit Jugend und Generationsverhältnissen und mit sozialem Protest. Zur Zeit arbeitet Christina Benninghaus an einem medienhistorischen Forschungsprojekt zur Popularisierung medizinischer Körperbilder im ausgehenden 19. Jahrhundert. Gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen den Forschungsschwerpunkt „Dimensionen der Kategorie Geschlecht – Frauen- und Geschlechterforschung in Hessen“ bereitet sie ein größeres Forschungsprojekt zur Geschichte der Adoption vor.

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte der Jugend, der Familie und der Reproduktion
  • Wissensschafts- und Medizingeschichte
  • Visual History
  • Theorie der Geschichtswissenschaft
  • Körper- und Geschlechtergeschichte der Moderne

Curriculum Vitae

Christina Benninghaus studierte Geschichte und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum. Sie absolvierte ein Master-Studium an der University of Warwick und promovierte am Europäischen Hochschulinstitut, Florenz. Sie lehrte als wissenschaftliche Angestellte und wissenschaftliche Assistentin, sowie als Vertreterin einer Junior-Professur an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Universität Bielefeld und der Ruhr-Universität Bochum. Von 2012 bis 2014 war sie, gefördert durch das M4Human Programm der Gerda-Henkel-Stiftung, Senior Research Fellow am Department for the History of Science and Medicine der University of Cambridge. Seit Sommer 2014 arbeitet Christina Benninghaus als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich der Fachjournalistik Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Im September und Oktober 2016 war sie „Scholar in residence“ am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin.

Publikationen