4-Jährige Forschungsstelle (zur Promotion) im Bereich Fernsehgeschichte

Am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen, Fachbereich 04 Geschichts- und Kulturwissenschaften, ist in dem drittmittelfinanzierten Sonderforschungsbereich/
Transregio 138 „Dynamiken der Sicherheit. Formen der Versicherheitlichung in histori-scher Perspektive“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zum 31.12.2021 eine Teilzeitstelle im Umfang von 65% einer Vollbeschäftigung mit einer/einem

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiter

zu besetzen.

Alumni in “Stimmen aus der Praxis”

Im Wintersemester 2017/18 werden drei Absolventinnen und Absolventen der Fachjournalistik Geschichte an die JLU zurückkehren, um zu berichten, wie es nach ihrem Abschluss mit ihnen weitergegangen ist: Peter Mücke ist heute Korrespondent für Bundespolitik des NDR in Berlin, Lennart Pfahler ist seit einiger Zeit für die Huffington Post Deutschland unterwegs, unter anderem in der Türkei, und Johanna Kaack arbeitet in der Redaktion Zeitgeschichte des ZDF. Die Termine geben wir bekannt, sobald sie feststehen.

Sommerfest 2017

🗓 Donnerstag, 20. Juli 2017, 17:30 Uhr in Raum C 214 und Umgebung

Wir laden herzlich dazu ein, mit uns zu begutachten, welche Projekte in der Fachjournalistik Geschichte in den letzten beiden Semestern entstanden sind: Radioreportagen, ein TV-Magazin, zwei Filme, ein Audio-Walk, Online-Beiträge und Fotoessays.

Es gibt Getränke, Kuchen gerne noch backen und mitbringen, ab 19 Uhr beginnt das Sommerfest des Historischen Instituts auf der Wiese hinter der Cafeteria mit Grillstand.

FaJo-Summerschool: „Filmaufnahmen als Zeitmaschine?“

🗓 Montag, 28.08. bis Freitag, 01.09.2017 an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Historische Filmaufnahmen geben uns das Gefühl, in die Vergangenheit einzutauchen, sie miterleben zu können, dabei und vor Ort zu sein. Sie stellen faszinierende Quellen dar und bilden eine unverzichtbare Ressource für historische Dokumentarfilme. Die zunehmende Digitalisierung hat den Zugang zu historischem Filmmaterial deutlich vereinfacht. Doch stellen sich bei der Analyse und Verwendung historischer Filme vielfältige methodische Fragen. Die Summerschool „Filmaufnahmen als Zeitmaschinen?“ bietet in täglichen Workshops mit wechselnden Referentinnen und Referenten Einblicke in deren eigene historischen Arbeiten mit Filmen. Sie wendet sich an Studierende der Geschichtswissenschaft aus dem In- und Ausland. Die Unterrichtssprache ist deutsch.

Eröffnung: Audiowalk „Erzählungen vom Tod“ Alter Friedhof Gießen

🗓 Donnerstag, 29. Juni 2017, 18:15 Uhr in der Kapelle, Alter Friedhof Gießen

Studierende der Fachjournalistik Geschichte stellen den Audiowalk „Erzählungen vom Tod – Begräbniskultur und Mentalität im Wandel der Zeit“ auf dem Alten Friedhof in Gießen vor. Das Projekt entstand im Wintersemester 2016/17 unter Leitung der Historikerin und wissenschaftlichen Mitarbeiterin Dr. Eva Maria Gajek und dem HR-Redakteur Kevin Arnold sowie in enger Kooperation mit der Produktionsfirma AVEV und dem Garten- und Friedhofsamt der Stadt Gießen.

Flaschenpost aus dem „Judendurchgangslager“ Westerbork: Revision von Rudolf Breslauers Filmbildern (1944) und Harun Farockis „Aufschub“ (2007)

🗓 Mittwoch, 14. Juni 2017, 18 Uhr in Raum C 214

Medienhistoriker Axel Doßmann ist zu Gast im Oberseminar Neuere und Neuste Geschichte.

Wie lässt sich Geschichte von Verbrechen angemessen darstellen? Wie zeigt man etwas, dass sich der Sichtbarkeit entzieht? „Wie kann man die Opfer zeigen, ohne ihnen mit den Bildern ihres leidvollen Sterbens und Todes noch einmal Gewalt anzutun?“ (Farocki) Solche Fragen stellen sich beim Schneiden und Montieren von Film ebenso wie am Schreibtisch von Historiker_innen. Axel Doßmanns Vortrag stellt Montagen aus Harun Farockis Stummfilm „Aufschub“ vor, in denen er Thesen erprobt und sich den erinnerungskulturellen Dimensionen von historischer Vorstellung widmet. Gegenstand sind Archivbilder aus der Hand des Gefangenen Rudolf Breslauer aus dem Lager Westerbork 1944. Mit Tagebüchern, Briefen und Zeichnungen erweitert Doßmann das Quellenspektrum und stellt neue Überlegungen zur „vergangenen Zukunft“ dieser Bilder zur Diskussion. (Foto aus „Aufschub“, das Farocki mit einem Insert kommentiert, dass wir andere Bilder aus einem Lager der Nazi-Deutschen erwarten würden.)

Infoveranstaltung zum Masterstudium

🗓 Mittwoch, 7. Juni 2017, 14 Uhr in Raum E 004

Machen Sie sich mitunter Gedanken, wie es für Sie nach dem BA in Geschichte und FaJo weitergehen soll? Falls Sie neugierig sind, was Ihnen die verschiedenen Masterangebote des Historischen Instituts an der JLU zu bieten haben, dann ist die heutige Infoverstaltung für Sie eine gute Gelegenheit, um mehr zu erfahren, nachzufragen und mit anderen ins Gespräch zu kommen.

Christina Benninghaus wird dort erläutern, wie sich ein Masterstudium der Fachjournalistik Geschichte (als Haupt- oder Nebenfach) vom BA Studium unterscheidet und was daran auch für Quereinsteiger/innen interessant sein könnte. Herr Bömelburg wird den Master in Osteuropäischer Geschichte vorstellen und Frau Reinle den Master in Geschichte.

Welche Rolle spielt die Herkunft im deutschen Journalismus?

🗓 Dienstag, 6. Juni 2017, 18 Uhr im Senatssaal, Hauptgebäude Justus-Liebig-Universität

Herkunft als Falle? Journalismus und Migration im 21. Jahrhundert – Über identitäre Fixierungen und fehlende Diversität im deutschen Journalismus

Es diskutieren:
Doris Akrap ist Redakteurin der taz und Mitbegründerin der Reihe Hate Poetry, in welcher JournalistInnen rassistische Leserbriefe vortrugen. Mit ihrem Artikel „Rückkehr nach Flörsheim“ thematisierte sie bereits vor der Verhaftung von Deniz Yücel und den daran anschließenden Diskussionen die Rolle, welche die Herkunft von JournalistInnen in den Medien spielt.

1917 – Der wahre Oktober

🗓 Donnerstag, 18. Mai 2017, 18:30 Uhr im Kinocenter Gießen

Wie findet man Bilder für filmische Auseinandersetzungen mit historischen Geschehnissen, gar mit Ideen, Erwartungen und Gefühlen von Menschen in der Vergangenheit? Von längst nicht allem, was uns heute interessiert herauszufinden, gibt es aussagekräftige historische Filmaufnahmen. Die Berliner Filmemacher Katrin Rothe und ihr Team sind künstlerisch kreativ geworden, um die Gedanken von fünf Künstlerinnen und Künstlern über die Russische Revolution ins Bild zu setzen. Als animierte Legetrickfiguren lassen sie die Fünf ihren Büchern entsteigen und erzählen, was ihnen 1917 durch den Kopf ging, als sie noch nicht wussten, was aus dieser Revolution werden würde.

Wir haben Filmregisseurin Katrin Rothe im Rahmen unserer Reihe „Stimmen aus der Praxis“ eingeladen, ihren Film 1917 – der wahre Oktober zu zeigen und mit uns zu diskutieren.

https://www.facebook.com/1917derfilm/
http://www.1917-derfilm.de/