Aktuelles

Polit-Journalismus im Zeitalter der Likes und Klicks

🗓 Dienstag, 05. Januar 2018, 18:30 Uhr in Raum C 113

Wie schreibe ich im Internet journalistisch spannend und unterhaltsam über Politik? Wie erreiche ich meine Leser und mache ich auf meine Artikel aufmerksam? Ist Facebook dabei mein Kooperationspartner oder Gegner?

Antworten auf diese Fragen gibt uns der ehemalige Fachjournalistik-Student Lennart Pfahler. Der Politikjournalist berichtet uns zudem über seinen Weg zur Huffington Post, über seinen Arbeitsalltag sowie seine seine Reisen in die USA, die Türkei und den Irak.

Vertretungsprofessorin Claudia Kemper

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,

ich freue mich sehr, in diesem und dem nächsten Semester die Professur der Fachjournalistik Geschichte vertreten zu können. Wöchentlich wird es mich nun aus dem „hohen Norden“, genauer gesagt aus Hamburg, hierher treiben, um diesen wunderbar vielgestaltigen Studiengang mit voranzutreiben. Angesichts der unablässig dynamischen Entwicklung medialer Formate und Debatten und des unauflöslichen Zusammenhangs zwischen gesellschaftspolitischer Realität und medialer Wirklichkeit, stellt die FaJo-Geschichte ein Herzstück geisteswissenschaftlich-praktischer Auseinandersetzung mit Gegenwart und Vergangenheit dar. Vielen Dank, dass ich für einige Zeit vor Ort daran mitwirken kann.

Wenn Sie über mich mehr erfahren wollen, dann finden Sie hier einige Informationen.

Herzlich grüßt Claudia Kemper

Alumni in “Stimmen aus der Praxis”

Im Wintersemester 2017/18 werden drei Absolventinnen und Absolventen der Fachjournalistik Geschichte an die JLU zurückkehren, um zu berichten, wie es nach ihrem Abschluss mit ihnen weitergegangen ist: Peter Mücke ist heute Korrespondent für Bundespolitik des NDR in Berlin, Lennart Pfahler ist seit einiger Zeit für die Huffington Post Deutschland unterwegs, unter anderem in der Türkei, und Johanna Kaack arbeitet in der Redaktion Zeitgeschichte des ZDF. Die Termine geben wir bekannt, sobald sie feststehen.

Sommerfest 2017

🗓 Donnerstag, 20. Juli 2017, 17:30 Uhr in Raum C 214 und Umgebung

Wir laden herzlich dazu ein, mit uns zu begutachten, welche Projekte in der Fachjournalistik Geschichte in den letzten beiden Semestern entstanden sind: Radioreportagen, ein TV-Magazin, zwei Filme, ein Audio-Walk, Online-Beiträge und Fotoessays.

Es gibt Getränke, Kuchen gerne noch backen und mitbringen, ab 19 Uhr beginnt das Sommerfest des Historischen Instituts auf der Wiese hinter der Cafeteria mit Grillstand.

FaJo-Summerschool: „Filmaufnahmen als Zeitmaschine?“

🗓 Montag, 28.08. bis Freitag, 01.09.2017 an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Historische Filmaufnahmen geben uns das Gefühl, in die Vergangenheit einzutauchen, sie miterleben zu können, dabei und vor Ort zu sein. Sie stellen faszinierende Quellen dar und bilden eine unverzichtbare Ressource für historische Dokumentarfilme. Die zunehmende Digitalisierung hat den Zugang zu historischem Filmmaterial deutlich vereinfacht. Doch stellen sich bei der Analyse und Verwendung historischer Filme vielfältige methodische Fragen. Die Summerschool „Filmaufnahmen als Zeitmaschinen?“ bietet in täglichen Workshops mit wechselnden Referentinnen und Referenten Einblicke in deren eigene historischen Arbeiten mit Filmen. Sie wendet sich an Studierende der Geschichtswissenschaft aus dem In- und Ausland. Die Unterrichtssprache ist deutsch.

Eröffnung: Audiowalk „Erzählungen vom Tod“ Alter Friedhof Gießen

🗓 Donnerstag, 29. Juni 2017, 18:15 Uhr in der Kapelle, Alter Friedhof Gießen

Studierende der Fachjournalistik Geschichte stellen den Audiowalk „Erzählungen vom Tod – Begräbniskultur und Mentalität im Wandel der Zeit“ auf dem Alten Friedhof in Gießen vor. Das Projekt entstand im Wintersemester 2016/17 unter Leitung der Historikerin und wissenschaftlichen Mitarbeiterin Dr. Eva Maria Gajek und dem HR-Redakteur Kevin Arnold sowie in enger Kooperation mit der Produktionsfirma AVEV und dem Garten- und Friedhofsamt der Stadt Gießen.

Flaschenpost aus dem „Judendurchgangslager“ Westerbork: Revision von Rudolf Breslauers Filmbildern (1944) und Harun Farockis „Aufschub“ (2007)

🗓 Mittwoch, 14. Juni 2017, 18 Uhr in Raum C 214

Medienhistoriker Axel Doßmann ist zu Gast im Oberseminar Neuere und Neuste Geschichte.

Wie lässt sich Geschichte von Verbrechen angemessen darstellen? Wie zeigt man etwas, dass sich der Sichtbarkeit entzieht? „Wie kann man die Opfer zeigen, ohne ihnen mit den Bildern ihres leidvollen Sterbens und Todes noch einmal Gewalt anzutun?“ (Farocki) Solche Fragen stellen sich beim Schneiden und Montieren von Film ebenso wie am Schreibtisch von Historiker_innen. Axel Doßmanns Vortrag stellt Montagen aus Harun Farockis Stummfilm „Aufschub“ vor, in denen er Thesen erprobt und sich den erinnerungskulturellen Dimensionen von historischer Vorstellung widmet. Gegenstand sind Archivbilder aus der Hand des Gefangenen Rudolf Breslauer aus dem Lager Westerbork 1944. Mit Tagebüchern, Briefen und Zeichnungen erweitert Doßmann das Quellenspektrum und stellt neue Überlegungen zur „vergangenen Zukunft“ dieser Bilder zur Diskussion. (Foto aus „Aufschub“, das Farocki mit einem Insert kommentiert, dass wir andere Bilder aus einem Lager der Nazi-Deutschen erwarten würden.)

Infoveranstaltung zum Masterstudium

🗓 Mittwoch, 7. Juni 2017, 14 Uhr in Raum E 004

Machen Sie sich mitunter Gedanken, wie es für Sie nach dem BA in Geschichte und FaJo weitergehen soll? Falls Sie neugierig sind, was Ihnen die verschiedenen Masterangebote des Historischen Instituts an der JLU zu bieten haben, dann ist die heutige Infoverstaltung für Sie eine gute Gelegenheit, um mehr zu erfahren, nachzufragen und mit anderen ins Gespräch zu kommen.

Christina Benninghaus wird dort erläutern, wie sich ein Masterstudium der Fachjournalistik Geschichte (als Haupt- oder Nebenfach) vom BA Studium unterscheidet und was daran auch für Quereinsteiger/innen interessant sein könnte. Herr Bömelburg wird den Master in Osteuropäischer Geschichte vorstellen und Frau Reinle den Master in Geschichte.