Aktuelles

Sprechstunden vorlesungsfreie Zeit

Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit

 

Maria Daldrup

Mittwoch, 14.02.2018, 13 – 14 Uhr
Mittwoch, 28.02.2018, 13 – 14 Uhr
Mittwoch, 07.03.2018, 13 – 14 Uhr
Mittwoch, 14.03.2018, 13 – 14 Uhr
Mittwoch, 21.03.2018, 13 – 14 Uhr

(Anmeldung per E-Mail!)

 

Anja Horstmann

Mittwoch, 07.03.2018, 14 – 16 Uhr
Dienstag, 13.03.2018, 14 – 16 Uhr

 

Claudia Kemper

Dienstag, 13.03.2018, 15.30 – 16.30 Uhr

(Anmeldung über Stud.IP)

 

Florian Hannig

Dienstag, 07.03.2018, 14 – 16 Uhr

(Anmeldung über Stud.IP)

Blogbeitrag Massenmedien und Glaubwürdigkeit

Blogbeitrag Massenmedien und Glaubwürdigkeit

 

„Glaubst Du noch oder weißt Du schon?“, so der provokante Titel einer wissenschaftlichen Tagung am 24. November 2017 im Institut für Zeitungsforschung in Dortmund. Die Lage sei ernst: das Vertrauen des Publikums in „die Medien“ auf einem Tiefstand, Medienkritik gang und gäbe, wie Astrid Blome, Leiterin des Instituts, es bereits in ihrem Einführungsvortrag auf den Punkt brachte. Welche Rolle spielt also Glaubwürdigkeit von Medien – in historischer wie aktueller Perspektive?

Im Verlaufe des Tages näherten sich die geladenen Medien- und Kommunikationsforscher diesem komplexen Themenfeld über verschiedene Wege: vom journalistischen Ethos in der Frühzeit der deutschen Presse (Holger Böning, Bremen), der Entfesselung des keineswegs so neuen Vorwurfs einer „Lügenpresse“ noch vor dem Ersten Weltkrieg (Jürgen Wilke, Mainz) über die theoretische Frage nach der Konturierung und den intermediären Strukturen in einer ausdifferenzierten Kommunikationsgesellschaft (Ottfried Jarren, Zürich) bis hin zu einer empirisch angelegten Untersuchung von Glaubwürdigkeit in aktuellen Medien (Lutz M. Hagen, Dresden) und der Infragestellung des Glaubwürdigkeitsparadigmas an sich als historischem Konstrukt (Michael Meyen, München).

In einer abschließenden Podiumsdiskussion wurden die verschiedenen Facetten von Glaubwürdigkeit und Medien am Beispiel rechtspopulistischer Tendenzen ausgelotet. Medienkompetenz und Mediennutzung, Vielfalt und Vertrauen, Einflussnahmen von politischer Seite und ökonomische Notwendigkeiten waren dabei zentrale Stichworte, um die die Diskussion kreiste. Aus dem Redaktionsalltag berichteten Peter Bandermann (Ruhr Nachrichten) und Siglinde Neumann (Kölner Express), denen es so gelang, die theoretischen Überlegungen auch für die praktische journalistische Arbeit nutzbar zu machen.

Was also tun? Angesichts eines enormen Aktualitätsdrucks und den Wandlungen der Medienlandschaft durch die fortschreitende Digitalisierung seien es die Grundlagen des Journalismus, eine kritische Recherche und die Einhaltung der Sorgfaltspflicht etwa, auf die es sich zu besinnen gelte. Nur so könnten Qualität und Unabhängigkeit der Massenmedien, eine hohe Themen- und Meinungsvielfalt und damit die Publikumsbindung gestärkt werden, so der einhellige Tenor. Die praktische Umsetzung allerdings wird wohl auch in Zukunft jeden Tag neu zu treffende redaktionelle Entscheidungen mit sich bringen.

Siehe auch: zeitungsforschung.dortmund.de

4-Jährige Forschungsstelle (zur Promotion) im Bereich Fernsehgeschichte

Am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen, Fachbereich 04 Geschichts- und Kulturwissenschaften, ist in dem drittmittelfinanzierten Sonderforschungsbereich/
Transregio 138 „Dynamiken der Sicherheit. Formen der Versicherheitlichung in histori-scher Perspektive“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zum 31.12.2021 eine Teilzeitstelle im Umfang von 65% einer Vollbeschäftigung mit einer/einem

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiter

zu besetzen.

Von der FaJo in den Beruf: Sascha Schmidt Freier Film- und Theaterregisseur, Frankfurt am Main „Auf der Suche nach Bildern“

🗓 Dienstag, 16. Januar 2018, 18:30 Uhr in Raum C 113

Sascha Schmidt gibt uns Einblicke in seine aktuellsten Filmprojekte (u.a. „Hanomag – Aufstieg und Fall einer Legende“, NDR 2017; „Endstation Freistatt“, NDR 2016 – im Netz verfügbar) und berichtet aus der Praxis über Recherche und Einsatz von Archivfilmaufnahmen für Fernsehdokumentationen mit historischen Themen.

Polit-Journalismus im Zeitalter der Likes und Klicks

🗓 Dienstag, 05. Januar 2018, 18:30 Uhr in Raum C 113

Wie schreibe ich im Internet journalistisch spannend und unterhaltsam über Politik? Wie erreiche ich meine Leser und mache ich auf meine Artikel aufmerksam? Ist Facebook dabei mein Kooperationspartner oder Gegner?

Antworten auf diese Fragen gibt uns der ehemalige Fachjournalistik-Student Lennart Pfahler. Der Politikjournalist berichtet uns zudem über seinen Weg zur Huffington Post, über seinen Arbeitsalltag sowie seine seine Reisen in die USA, die Türkei und den Irak.

Vertretungsprofessorin Claudia Kemper

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,

ich freue mich sehr, in diesem und dem nächsten Semester die Professur der Fachjournalistik Geschichte vertreten zu können. Wöchentlich wird es mich nun aus dem „hohen Norden“, genauer gesagt aus Hamburg, hierher treiben, um diesen wunderbar vielgestaltigen Studiengang mit voranzutreiben. Angesichts der unablässig dynamischen Entwicklung medialer Formate und Debatten und des unauflöslichen Zusammenhangs zwischen gesellschaftspolitischer Realität und medialer Wirklichkeit, stellt die FaJo-Geschichte ein Herzstück geisteswissenschaftlich-praktischer Auseinandersetzung mit Gegenwart und Vergangenheit dar. Vielen Dank, dass ich für einige Zeit vor Ort daran mitwirken kann.

Wenn Sie über mich mehr erfahren wollen, dann finden Sie hier einige Informationen.

Herzlich grüßt Claudia Kemper

Alumni in “Stimmen aus der Praxis”

Im Wintersemester 2017/18 werden drei Absolventinnen und Absolventen der Fachjournalistik Geschichte an die JLU zurückkehren, um zu berichten, wie es nach ihrem Abschluss mit ihnen weitergegangen ist: Peter Mücke ist heute Korrespondent für Bundespolitik des NDR in Berlin, Lennart Pfahler ist seit einiger Zeit für die Huffington Post Deutschland unterwegs, unter anderem in der Türkei, und Johanna Kaack arbeitet in der Redaktion Zeitgeschichte des ZDF. Die Termine geben wir bekannt, sobald sie feststehen.