Entwicklungen im Online-Journalismus und die Folgen der Digitalisierung

🗓 Montag, 23. Januar 2017, 12:00 Uhr in Hörsaal A 3

Zu Gast ist Christoph Asche, Politik-Redakteur bei der Huffington Post Deutschland.

Die Digitalisierung und die Sozialen Netzwerke im Speziellen haben für die vielleicht größte Revolution im Journalismus gesorgt. Doch was heißt das eigentlich für Leser und Journalisten? Klar ist: Facebook, Twitter & Co. sind als Recherche-Tools und Verbreitungs-Kanäle aus dem Redaktionsalltag nicht mehr wegzudenken. Das Leseverhalten vieler Menschen hat sich stark verändert, jeder kann theoretisch über alles Bescheid wissen. Seitdem 1994 die ersten Medien online gingen, gibt es eine nie für möglich gehaltene Informationsvielfalt – mit der ein Teil der Leser noch immer nicht umzugehen weiß.

Die Debatte um den Umgang mit Hass-Kommentaren im Netz soll daher in dieser Vorlesung ebenso Thema sein wie die Entwicklung des Online-Journalismus von der „kleinen Schwester“ der etablierten Presse zum Taktgeber öffentlicher Debatten. Darüber hinaus soll ein plastischer Einblick in die Arbeitsweise tagesaktuell arbeitender Journalisten gegeben werden.