Veränderungen im Journalismus durch Social Media

🗓 Donnerstag, 17. November 2016, 18 Uhr in Raum C 027

Gregor Mayer ist zu Gast in der Reihe „Stimmen aus der Praxis“ der Fachjournalistisk Geschichte in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Medien und Interaktivität

Dass sich die Medienbranche einschneidenden Veränderungen ausgesetzt sieht, insbesondere im Nutzungsverhalten der Zuschauer und User, ist offensichtlich. Den Ausgangspunkt bildet die Digitalisierung der Medien, die eine Differenzierung und Konvergenz der Medien sowie eine wachsende Angebots- und Zugangsvielfalt zur Folge hat. Dabei verschmelzen aus Nutzersicht lineare und nicht-lineare Angebote. Zudem setzt eine zunehmende Fragmentierung des Sehverhaltens ein. Aus diesen Veränderungen ergeben sich Fragen nach der Aufgabenstellung von Medien und dem Beruf des Journalisten im Allgemeinen und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Besonderen. Wie sieht die Zukunft des Journalismus aus? Welche Inhalte brauchen wir heute im Studium, um gut auf eine Beschäftigung in der Medienbranche vorbereitet zu sein? Worauf können wir womöglich verzichten? Vortrag und Gespräch werden um solche Fragen kreisen. Interessant ist dabei auch der Blick über den Tellerrand: Die BBC startet aktuell eine Online-Offensive. Und auch das ZDF beschäftigt sich mit der Medienkonvergenz.


Gregor Mayer ist seit 17 Jahren der Online-Chef des ARD/ZDF-Spartenkanals phoenix. Er ist Redakteur des ZDF, verantwortet die Homepage phoenix.de, Videotext und EPG, die phoenix-Apps sowie alle Social Media Kanäle des Senders. Seit neun Jahren lehrt er nebenberuflich an den Universitäten Mainz und Bonn Publizistik und Medienwissenschaften. Er ist langjähriger Aus- und Fortbilder für Journalisten beim Deutschen Journalistenverband (DJV), Jury-Mitglied im Medienpreis der Pfalz und Vorstandsmitglied der Eurovision Social Media Trendgroup